Keine Angst vor Hunden

Keine Angst vor Hunden

Neuer Artikel aus der MZ vom 15.06.06:

 

Bilder aus einem Kinderkurs von 2006 "Keine Angst vor Hunden - richtiger Umgang mit dem Hund"

                  Die Abschlußstunde

Foto: Pia Weinekötter

Hannah und Tommy machen Apportierübungen. Hier zeigt

Hannah mit der Hand an, das Tommy "Bleib"en soll, damit

sie das Apportl hinlegen kann. Sobald es liegt, spannt sie

sich in Richtung Apportl und löst den Hund aus, d.h. sie

signalisiert ihm, das er das Apportl holen darf.

 

Foto: Pia Weinekötter

Hannah zeigt Theo (Labrador) an, das er bleiben soll, während Thorben

Robby sagt, das er zu Hannah laufen soll.

 

Es gibt sie, die Angst spazieren zu gehen, weil man an fast jeder Ecke einen Hund trifft. Das Zusammentreffen löst Angst aus, Angst gebissen zu werden, Angst berührt zu werden, Angst vor dem für viele Menschen "unberechenbaren" Verhalten der Hunde. Nicht jeder mag Hunde, nicht jeder muß Hunde mögen, aber akzeptieren, sowie jedes anderes Lebewesen sollte man diese, sehr sozialen Wesen,meiner Ansicht nach schon.  Glauben Sie mir, jedes Lebewesen hat Ängste und es ist auch normal Angst vor etwas zu haben, aber die Angst sollte nicht das Leben bestimmen, die Angst sollte nicht so überhand nehmen, dass sie sich in Hass umwandelt oder gar lebensgefährlich wird. Wenn Eltern mir teilweise vor Beginn der Kurse erzählen, dass ihre Kinder beim Anblick eines Hundes "unkontrolliert" auf die Strasse gelaufen oder gefahren sind, dann ist das sehr beängstigend. Nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern, die sich täglich um ihre Kinder sorgen. Aber auch Erwachsenen, die große Angst vor Tieren, inbesondere Hunden haben, passieren diese Dinge.

Mit meinen Kursen möchte ich eines garantiert nicht:

Jeden Menschen zu einem Hundebesitzer machen. Nichts liegt mir ferner, denn vor der Anschaffung einer solchen Verpflichtung bedarf es mehr, als "keine Angst" davor zu haben.

 

Ziele der Kurse soll sein:

1. Das Verhältnis der Menschen zu dem Sozialwesen Hund zu verbessern.

2. Toleranz entstehen lassen, wo Unverständnis und Intoleranz herrscht.

3. Ängste abbauen helfen, z.T. auch mit Hilfe von Humantherapeuten, die ich auf Wunsch empfehlen kann.

4. Den Menschen nahe bringen, wie Hunde "denken" und warum sie die Welt anders erleben als wir.

6. Spiel, Spass und Freude im Umgang mit dem Hund erleben.

7. Das diejenigen, die wirkliche Hundefreunde sind, andere Menschen entdecken lassen, wie "arm" unsere Umwelt ohne diese Geschöpfe wäre,  

    Man denke nur an die Servicehunde (Behindertenbegleithunde usw.), oder auch an den Dackel von Oma Erna, der ihr Leben sehr bereichert.

8. Selbstverständlich kann man all das nicht nur für Hunde anwenden, sondern für alle Lebewesen.

    Respekt und Toleranz sollte jedes Lebewesen vor und für jedes Lebewesen haben!

 

Im folgenden ein kleiner Einblick in einen Kursus, der in der Zeit von Januar - März 2004 am Bildungs- und Gesundheitszentrum in Greven stattgefunden hat:      

 
[Image]       [Image] Fotos: Pia Weinekötter
 

Mit der Handpuppe "Robby" und Overheadfolien

beginnen die Kurse. Nach und nach wird Tommy mit

einbezogen und die Kinder lernen den "richtigen"

Umgang mit dem Hund.                

                               

Der Spaziergang mit Tommy (schwarz) und dem echten Robby

strengt anfangs noch etwas an, aber am Ende der letzten Stunde

sind die Kinder begeistert.